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Verein: HSG Uni Greifswald (FSV Blau-Weiß Greifswald, Greifswalder SV 04, SV Germania Sarnow, TuS St.Hülfe-Heede, FV Lok Anklam)

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Sonntag, 14. August 2016, 22:57

HSG Uni Greifswald - Saison 2016/2017

HSG Uni siegt mit kämpferischer Notelf zum Saisonauftakt!
HSG Uni Greifswald – SG Empor Sassnitz 3:1 (2:0)

Gleich zu Beginn der neuen Saison musste sich Trainer Helmut Manthey mit argen Personalsorgen quälen. Grund dafür ist die alljährliche Urlaubszeit und trotz der Umstände konnte die HSG ein elf Mann starkes Aufgebot auf den Platz bringen. Mit von der Partie der Debütant Maik Schönfeld und Gunnar Brinkmann, welcher bereits in der vergangenen Spielzeit zu einem Kurzeinsatz kam. Am vergangenen Wochenende gelang den Uni-Kickern eine beeindruckende Generalprobe, als sie den SV Traktor Sarow mit 13:2 nach Hause schickten (immerhin Vorjahresdritter in der KOL MSE). Heute wartete mit den Sassnitzern natürlich ein anderes Kaliber und die ausgeglichene Bilanz sollte für ein Spiel auf Augenhöhe stehen.

Das Grundprinzip in der Anfangsphase war auf beiden Seiten klar zu erkennen, sicherer und kontrollierter Spielaufbau aus der Defensive heraus. In den ersten zehn Minuten tasteten sich beide Teams ein wenig ab und kamen nur zu ungefährlichen Abschlüssen. Plötzlich setzte Stefan Burmeister Felix Schittek wunderbar in Szene und dieser behielt die Nerven und schob alleinstehend vorm Keeper zur 1:0 Führung ein. Diese Führung gab der Heimelf sofort mehr Sicherheit und sie versuchten es nun vermehrt über die Außen, welche ihren Gegenspielern zumeist enteilten. So war es auch in der 21. Minute. Der ins kalte Wasser geworfene und quasi über keinerlei praktische Spielerfahrung besitzende Gunnar Brinkmann war es der auf Lars Dosdall ablegte. Der linke Flügelläufer setzte sich stark durch und zog vors Tor von wo aus er überlegt ins Eck einschob. Das Offensivspiel der HSG schwächte allmählich etwas ab und so ergaben sich bis zur Pause einige Möglichkeiten für den Anschlusstreffer auf Seiten der Insulaner. Zunächst war es Tim Essner, der Torgarant der Sassnitzer, welcher einen Freistoß aus 25 Metern nur knapp am Tor vorbeisetzte. Kurz darauf war es wieder Essner der aus spitzem Winkel den Ball aufs Tor bringen wollte, doch Keeper Peter Rüdiger bekam noch die Hand an den Ball und klärte zur Ecke. Auch kurz vor dem Halbzeitpfiff hätten die Gäste durchaus noch einmal verkürzen können, als die HSG-Hintermannschaft erstmalig unkonzentriert war und Sassnitz freistehend zum Abschluss kam. Doch der Angreifer verzog mit seinem wohl schwächeren Fuß gänzlich und so blieb es bei der 2:0 Pausenführung für die HSG.
Die SG Empor startete etwas besser in den zweiten Durchgang und wollte natürlich versuchen den Rückstand zu egalisieren. Doch mit dem ersten ernsthaften Angriff der Hansestädter setzte sich Felix Schittek gleich gegen mehrere Gegenspieler energisch durch und legte für Lars Dosdall auf. Seinem zweiten Treffer konnte niemand mehr etwas entgegensetzen und so stand es 3:0. Sassnitz steckte nicht auf und bescherte Torhüter Rüdiger noch die ein oder andere Möglichkeit sich beweisen zu können. Ein Schuss aus Distanz und zwei Kopfbälle konnten entschärft werden. Trotz der dahinschwindenden Kräfte kam auch die HSG Uni immer wieder gefährlich vors Tor und so versuchten unter anderem Felix Schittek und Johannes Bode den Sack zu zu machen. Die Uhr lief runter und in der 82. Minute fiel dann doch noch der Anschlusstreffer für die Gäste. Nach einem Eckball kam Sassnitz zum Torschuss und der Ball rollte auf dem am Pfosten stehenden Johannes Bode zu. Sein Klärungsversuch misslang vollkommen und so setzte er das Spielgerät unter die Latte ins eigene Tor. Nichtsdestotrotz war die Führung weiterhin komfortabel und die HSG´ler schoben sogar noch zum vierten Mal ein, doch aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung zählte der Treffer nicht. Auch eine im Raum stehende rote Karte für den Schlussmann der SG gab es in der Schlussphase der Partie nicht mehr, als er den allein auf ihn zu stürmenden HSG-Angreifer leicht erwischte und am Torerfolg hinderte. Spielentscheidend waren diese beiden Aktionen glücklicherweise nicht mehr und so siegte die HSG am Ende durchaus verdient mit 3:1.
Vor der Partie standen die Vorzeichen alles andere als gut – nach dem Spiel verbuchte man trotzdem einen Dreier. Die HSG Uni legte den Grundstein für den Sieg bereits im ersten Durchgang, als man selbst kaum Chancen zugelassen hat und die eigenen Möglichkeiten gut nutzte. Im zweiten Durchgang hatten die Gäste zwar mehr Zug zum Tor, doch auch die HSG blieb bei ihren Vor- bzw. Gegenstößen stets torgefährlich und sicherte sich mit ihrer ersatzgeschwächten, dafür aber aufopferungsvoll kämpfenden und clever agierenden Elf den wichtigen Dreier zu Beginn der neuen Spielzeit.


Torfolge:
1:0 Felix Schittek (11.)
2:0 Lars Dosdall (21.)
3:0 Lars Dosdall (50.)
3:1 Johannes Bode (82. / Eigentor)

HSG Uni spielte mit:
Rüdiger - Reichel, Nötzel, A.Brinkmann - Schönfeld, Langbecker - Dosdall :tor :tor , Burmeister :gelb , Bode - Schittek :tor , G.Brinkmann

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Goali« (15. August 2016, 21:22)


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Sonntag, 28. August 2016, 22:24

Angstgegner SV Kandelin schlägt wieder zu!

SV Kandelin - HSG Uni 4:1 (2:0)

Nachtrag zum 2.Spieltag (20.08.16):
Zur Partie in Kandelin gibt es leider keinen eigenen Spielbericht, aus diesem Grund die u.a. Verlinkung zur Seite des SV Kandelin.
Spielbericht SV Kandelin vs. HSG Uni (Facebookauftritt des SV Kandelin)


HSG Uni Spielte mit:
Reichel - Dosdall, Nötzel, A.Brinkmann (70. Schönfeld) - Maaß, Lohmann - Waligora, Langbecker, Bräuer :tor , Schittek (80. Kameraj), Burmeister (60. Methling)

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Sonntag, 28. August 2016, 22:27

Verdienter Heimsieg für die HSG Uni gegen den SV Putbus

HSG Uni Greifswald – SV Putbus 4:2 (1:0)

Mit einem Sieg und einer Niederlage starteten sowohl die HSG Uni als auch den Kontrahent von der Insel Rügen in die neue Saison. In der vorigen Spielzeit gab es zuletzt ein torloses Remis zwischen beiden Teams, wobei die HSG im Hinspiel vor gut einem Jahr eine deutliche Klatsche hinnehmen musste. Bei sommerlichen Temperaturen suchten die ausbleibenden Zuschauer an diesem Nachmittag wohl eher den Strand auf statt sich ins Greifswalder Volksstadion zu verirren.

Zunächst waren beide Mannschaften bemüht Ordnung in ihr Spiel zu bekommen und es schlichen sich kleinere Fehler ein. Profit konnte niemand daraus schlagen, doch die Gäste hatten in den ersten zehn Minuten die beste Möglichkeit auf den Führungstreffer. Von der rechten Seite zog deren Offensivkraft in den Strafraum ein und schloss mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel ab – knapp vorbei. Die HSG fand zunehmend immer besser ins Spiel und kombinierte sich durch die eigenen Reihen. Stefan Lohmann spielte aus zentraler Position den Ball nach rechts außen auf Max Bräuer. Dieser marschierte bis zur Grundlinie an die Strafraumkante vor und passte flach vors Tor, wo Felix Schittek vollkommen blank einnetzen konnte. Kurz darauf musste Andre Reichel verletzungsbedingt das Spielfeld bereits vorzeitig verlassen. Für ihn kam mit Johannes Bode ein spielstarker Flügelläufer ins Spiel. Zusammen mit Lars Dosdall sorgten sie für schnelle und ansehnliche Spielzüge auf der linken Seite, auch wenn darunter das ein oder andere Mal die Abwehrarbeit vernachlässigt wurde. Der SV Putbus verzeichnete seine Offensivaktionen in erster Linie aus Standardsituation. So war die erste gute Chance nach dem Rückstand ein Freistoß aus gut zwanzig Metern den Torhüter Peter Rüdiger entschärfen musste. Ansonsten stand die Defensive um Martin Uteß sehr sicher und sorgte zudem für einen kontrollierten Spielaufbau. Neuzugang Maik Schönfeld, welcher heute als Stürmer aktiv war, kam nach einem langen Eckstoß noch mit den Kopf an den Ball und brachte diesen Richtung Tor. Ein auf der Linie stehender Insulaner klärte das Spielgerät noch rechtzeitig. In einer zweiten Aktion probierte es Schönfeld aus der Distanz, doch sein Versuch ging über das Tor. Deutlich mehr Gefahr entstand als zunächst Felix Schittek den Ball aus Nahdistanz nicht über die Linie drücken konnte, sich Kapitän Florian Nötzel im Nachschuss ebenfalls am Keeper der Gäste die Zähne ausbiss und anschließend nochmal Schittek in dieser „Billiard-Situation“ scheiterte. So blieb es bis zur Halbzeit zwar bei einer verdienten Führung, die dennoch aufgrund der Spielanteile und Anzahl der Torchancen durchaus einen Treffer höher hätte ausfallen können.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit war es Trainer Manthey wichtig die sichere Spielweise beizubehalten und nur keinen schnellen Ausgleichstreffer zu kassieren. Putbus kam mit ein wenig mehr Zug zum Tor aus der „Kabine“, aber zwingende Torchancen erspielten sie sich zunächst nicht. So war es die erste Aktion für die HSG im zweiten Durchgang, aus der gleich das 2:0 entstand. Johannes Bode schoss den Ball an die Unterkante des Querbalkens von wo aus Maik Schönfeld per Kopf abstauben konnte. Zwei Minuten später dann der Doppelschlag. Lars Dosdall bringt eine Ecke auf den langen Pfosten und erneut steht Schönfeld richtig und köpft zum 3:0 ein. Zwei schnelle Tore nach dem Wiederanpfiff sollten nun die erhoffte Sicherheit bringen. Doch die Gäste konnten mit ihrem nächsten Angriff prompt verkürzen. Matthias Ferch setzte sich energisch durch und schoss platziert ins lange Eck. Nun entwickelte sich eine durchaus muntere Partie mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Nach einer guten Stunde war es Johannes Bode der aus über zwanzig Metern abzog und den gegnerischen Keeper zu einer sehenswerten Parade zwang. Anschließend kam erst Robert Roloff und dann wieder Maik Schönfeld jeweils per Kopf zu ihren Möglichkeiten. Die HSG blieb stets gefährlich, aber auch Putbus steckte nicht auf und kam auch im zweiten Durchgang häufig über Standardsituation zu ihren Chancen. Ernsthaft geprüft wurde Keeper Rüdiger an diesem Tag allerdings nicht. Der inzwischen eingewechselte Stefan Burmeister setzte sich am Sechzehner gut durch und hatte die Möglichkeit abzuschließen, doch er zögerte zu lange und vergab die Chance. In der 89. Minute entschied der Schiedsrichter dann auf Strafstoß für die HSG. Maik Schönfeld wurde in altbewährter Ringermanier zu Boden gebracht und den folgerichtigen Elfmeter verwandelte Lars Dosdall zum spielentscheidenden 4:1. Der Schiedsrichter zeigte drei Minuten Nachspielzeit an und eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der HSG, sowie sich ein stark durchsetzender Matthias Ferch auf Seiten der Rüganer brachte dann noch das unnötige 4:2.

Eine kompakte und spielerisch starke Mannschaftsleistung waren der Grundstein für diesen Erfolg. Zudem erspielte sich die HSG ein Chancenplus gegenüber dem SV Putbus und hatte mit Maik Schönfeld den entscheidenden Match-Winner auf Ihrer Seite, der mit zwei Toren und einem herausgeholten Elfmeter maßgeblich für diesen Erfolg verantwortlich war. Am kommenden Wochenende steht dann im Landesklassenpokal Ost die 1. Runde bei den Grün-Weißen aus Ferdinandshof an.

Torfolge:
1:0 Felix Schittek (12.)
2:0 Maik Schönfeld (52.)
3:0 Maik Schönfeld (54.)
3:1 Matthias Ferch (56.)
4:1 Lars Dosdall (89. / FE)
4:2 Matthias Ferch (90.)

HSG Uni spielte mit:
Rüdiger – Reichel (13. Bode), Uteß, A.Brinkmann – Roloff :gelb , Lohmann – Dosdall :tor , Nötzel (C), Bräuer (74. Burmeister) – Schittek :tor , Schönfeld :tor :tor

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Montag, 12. September 2016, 12:55

HSG Uni hat im Stadtderby das Nachsehen

Greifswalder SV Puls - HSG Uni Greifswald 1:0 (0:0)

Mit einer überschaubaren Kaderstärke traten die beiden Mannschaften zum mit Spannung erwarteten Stadtderby an. Die Uni-Kicker hatten mit Trainersohn Martin Manthey lediglich einen Wechsler auf der Bank sitzen. Doch der Schein mit drei Wechslern auf der Gegenseite trübte etwas, denn dort gingen die Pulser mit einer handvoll Alten Herren ins Spielgeschehen. Ein spielerischer Leckerbissen war bei sommerlichen Temperaturen am heutigen Tage also nicht wirklich zu erwarten.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Pulser. Sie entwickelten von Beginn an ein wenig mehr Zug zum Tor und kamen nach nur wenigen Minuten gleich zu ihren ersten guten Abschlüssen. Zunächst verzog Gor Chatschatrjan aus spitzem Winkel nur knapp. Kurz darauf lenkte Keeper Peter Rüdiger einen Flanke, welche zur gefährlichen Bogenlampe wurde, noch an die Latte. Beim nächsten Versuch hatte der HSG Schlussmann dann mehr Mühe, doch im Nachfassen konnte er den Torschuss von Georgiev festhalten. Von der HSG Uni war bislang kaum offensive Gefahr zu verspüren. Sie konnten sich zwar in der Regel gut aus der Defensive heraus kombinieren und kamen über ihre Außen, doch es fehlte am letzten entscheidenden Pass. Die „Heimelf“ hatte weiterhin die gefährlicheren Aktionen und so zog erneut Georgiev von der Strafraumkante ab und scheiterte mit seinem Dropkick am HSG-Schlussmann. Bei einem Angriff der Grün-Weißen wurde Robby Langbecker nach starkem Dribbling unsanft gelegt, doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus und so wurde ihnen eine aussichtsreiche Freistoßposition genommen. Kurze Zeit später gab es dann die beste Möglichkeit in der ersten Halbzeit. Felix Schittek eroberte sich an der Mittellinie den Ball und lief allein auf den Pulser Torhüter Kay Kluge zu. Schittek übersah den mitlaufenden Nils Methling und schloss selbst ab und scheiterte. Den Schlusspunkt im ersten Durchgang setzten wieder die Pulser, als sie einen Freistoß aus 18 Metern knapp am Kasten vorbeizirkelten.
Der zweite Abschnitt begann umgehend mit klaren Torszenen auf beiden Seiten. Zunächst konnte Keeper Rüdiger den Schuss von Chatschatrjan noch zur Ecke blocken und auf der Gegenseite war es Neuzugang Vincent Dalhoff der den herauseilenden Torwart überlupfte und nur knapp das Tor verfehlte. Nach einer guten Stunde fiel dann das Tor des Tages. Die HSG Defensive verpasste es einen Einwurf zu klären und so konnten die Pulser das Spielgerät irgendwie von der Grundlinie aus zu den stets gefährlichen Bulgaren Georgiev passen. Dieser vollendete überlegt und traf mit etwas Glück die Unterkante des Querbalkens. Die HSG war fortan das deutlich bessere Team und drängte die Pulser weit in die eigene Hälfte. Der umgehende Ausgleich lag in der Luft, doch erfolgversprechende Abschlüsse wurden entweder durch Abseitsposition zurückgepfiffen oder der GSV Puls klärte mit vereinten Kräften die Aktionen. Die bis dahin relativ faire und lediglich durch kleinere Unterredungen zwischen den Akteuren geprägte Partie, entwickelte sich zunehmend zu einem typischen Derby. Gelbe Karten gab es allerdings erst in der Schlussphase und damit viel zu spät. In der einen oder anderen Aktion hätte der Schiedsrichter durchaus früher in die Tasche greifen müssen. Die Pulser standen nun stark unter Druck und wackelten, so versuchten sie es getreu dem alten Motto „Hoch und weit, bringt Sicherheit“. Die weit aufgerückte HSG-Elf gab dem Gegner natürlich nun Räume zum Kontern, doch Profit konnte der GSV daraus nicht schlagen. Eine der besten Gelegenheiten hatte Enrico Maaß auf dem Kopf, aber auch sein Versuch wurde noch auf der Linie geklärt. Dann sahen die Zuschauer wie Schiri Rosentreter die Pfeife in den Mund nahm und wohl auf den Elfmeterpunkt zeigen wollte, doch der Pfiff nach einem klaren Handspiel blieb zum Erstaunen aller aus. Die wohl größte Chance auf den Ausgleich verpuffte also im Nichts. Bis auf eine Rudelbildung und diversen kleinen Nickeligkeiten passierte bis zum Ende des Spiels nicht mehr viel und so retteten sich die Pulser ausgerechnet gegen die HSG zu ihrem ersten Dreier in dieser Saison.

Betrachtet man die Halbzeiten getrennt voneinander, so geht der erste Durchgang an die Heimelf und der zweite Abschnitt an die HSG. Puls schlug über weite Strecken nur lange Bälle in die Spitze und sorgte somit häufig für Gefahr. Die HSG hingegen versuchte es spielerischer zu lösen, doch ihnen fehlte nicht nur das nötige Quäntchen Glück im Abschluss, sondern auch ein wenig mehr Durchschlagskraft in der Offensive. Am Ende siegte allerdings die einfachere Spielweise knapp mit 1:0.
Am kommenden Wochenende steht das nächste Derby auf dem Programm, dann gilt es die positive Bilanz gegen die VSG Weitenhagen weiter auszubauen.

Torfolge:
1:0 Tsvetomir Lyubomirov Gerorgiev (59.)

HSG Uni spielte mit:
Rüdiger – Uteß, Nötzel, Brinkmann – Langbecker, Maaß – Methling, Asbahr (79. Manthey), Dalhoff – Schittek, Bode

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Donnerstag, 20. Oktober 2016, 17:54

Nachtrag

5.Spieltag
HSG Uni - VSG Weitenhagen 2:1 (0:0)

„Der Sieg ist vielleicht ein wenig glücklich, aber nicht unverdient“, freute sich HSG-Coach Helmut Manthey über den „Dreier“ nach dem Derby. In einem eher niveauarmen Spiel behielt seine Mannschaft zwar knapp mit 2:1 die Oberhand, doch auch er musste eingestehen, „dass beide Teams sicher schon bessere Spiele abgeliefert haben“.
Zwar war Greifswald in der Spielanlage und beim Passspiel das bessere Team, doch im ersten Spielabschnitt wurde genauso plan- und ideenlos agiert wie beim Aufsteiger Weitenhagen. „Wir konnten leider nicht an die Leistung aus dem Heimspiel gegen Garz anknüpfen und taten vor allem in der ersten Halbzeit zu wenig für die Offensive“, befand Gäste-Coach Erwin Rieck.
Im zweiten Spielabschnitt waren dann gerade fünf Minuten gespielt, als Fabian Richert per Foulelfmeter die große Chance zur Weitenhagener Führung auf dem Fuß hatte. Seinen Schuss ins linke Eck konnte Uni-Keeper Martin Manthey jedoch entschärfen. Zwei Minuten später war es dann jedoch HSG-Kicker Martin Uteß, der einen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt zum 1:0 verwandelte. „Martin hat ein sehr gutes Spiel gezeigt und war auf seiner neuen Position ein riesiger Gewinn für die Mannschaft“, lobte Manthey. Nun mussten die Randgreifswalder ein wenig mehr tun. In der 73. Minute wurden die Bemühungen der Gäste dann belohnt. Steve Mercik schoss das 1:1, konnte sich mit seiner Mannschaft aber nur drei Minuten über den Ausgleich freuen. In der 76. Minute war es Lars Dosdall, der für die HSG die 2:1-Führung erzielte.


6.Spieltag
SG Reinkenhagen - HSG Uni 3:3 (2:1)

Leider kein Spielbericht vorhanden!


7.Spieltag
HSG Uni - Tribseeser SV 0:5 (0:3)

Der Tribseeser SV reiste am Samstag zum Tabellenvierten der Landesklassespiel III der HSG Uni Greifswald. Vor der Partie konnte man noch vom Spitzenspiel in dieser Staffel reden, doch nach der Partie stand dann ein klares 0:5 für die Trebelstädter zu buche. Tribsees bestimmte von Anfang an die Partie und stand hinten sicher. In der 11.Minute scheiterte Markus Wollenburg am Torwart der HSG-Kicker. Nach 16.Minuten die Gastgeber mit einem gut vorgetragenen Spielzug, doch der abschließende Kopfball ging am Tor vorbei. In der 23.Minute ging es dann für die Gastgeber zu schnell. Ein langer Ball von Abwehrspieler Tino Korthals verlängerte Markus Wollenburg mit dem Kopf auf Sebastian Karg und dieser schob den Ball zum 0:1 ins Tor. Zwei Minuten später scheiterte Sebastian Karg am Uni-Torwart. Danach konnte sich Tony Dieck im Tribseeser Tor auch mal beweisen, als er den einzigen Schuss in der ersten Hälfte auf sein Tor hielt. In der 29.Minute gab es Freistoß aus etwa 25 Meter für die Trebelstädter. Dimo Boldt legte sich den Ball zurecht und sein Schuss landete am Pfosten. Gedankenschnell holte sich Sebastian Karg den Ball, spielte diesen auf Martin Wollenburg und dessen Eingabe drückte Bruder Markus zum 0:2 über die Linie. Und weiter ging es. Zwei Minuten später erkämpften die Tribseeser Höhe Mittellinie den Ball. Manuel Preuß spielte das Spielgerät Martin Wollenburg in den Lauf und dieser erzielte mit einem satten Schuss das 0:3. Die Trebelstädter spielten bis zur Pause weiter Richtung Uni-Tor, doch ein weiterer Treffer wollte vorerst nicht gelingen. Nach der Pause wie immer das gleiche Spiel. Die Tribseeser finden erst einmal nicht zurück in die Partie und die Gastgeber erspielten sich einige Möglichkeiten, aber etwas Zählbares holten sie dabei nicht heraus. In der 63.Minute war es für die Trebelstädter wieder soweit. Einen weiten Abschlag von Keeper Tony Dieck legte Markus Wollenburg an der Strafraumlinie der Gastgeber quer auf Sebastian Karg und dieser erzielte das 0:4. Gerade mal zwei Minute setzte sich Ronny Barwich auf links durch, passte zu Sebastian Karg, der mit seinem ersten Versuch noch am Torwart scheiterte, aber mit dem zweiten Versuch das 0:5 erzielte. Damit begnügten sich die Gäste und Trainer Junge wechselte seine angeschlagenen Spieler erst einmal aus. Die Gastgeber konnten dies aber trotzdem nicht nutzen. Die Tribseeser blieben aber bei ihren Kontern stets gefährlich, aber beim Abschluss fehlte jetzt die nötige Konzentration. Am Ende gingen die Tribseeser mit einem auch in der Höhe verdienten Ergebnis als Sieger vom Platz. (Quelle: Sportbuzzer)

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Donnerstag, 20. Oktober 2016, 17:57

Uni-Kicker ballern sich auf Platz 3

TSV 1862 Sagard – HSG Uni Greifswald 0:5 (0:2)

Nachdem der HSG-Tross die gesperrten Straßen aufgrund eines Radrennens überwunden hatte, erreichte er die augenscheinlich ansprechende Anlage des TSV 1862 Sagard. Nachdem man der Spielverlegung von Samstag auf Sonntag zugestimmt hatte, hätte man ein paar alkoholhaltige Erfrischungsstäbchen erwartet – leider Fehlanzeige. Als die Fahrzeuge dann auch nicht zum Parken auf das Gelände durften, hatten die Greifswalder entsprechende Zusatzmotivation bekommen die drei Punkte von der Insel mitzunehmen. In der Tabelle war vor der Partie im Übrigen zwischen Platz 3 und dem vorletzten Platz alles möglich.
Wer glaubte die beiden Teams müssten sich zunächst einmal abtasten, wurde eines besseren belehrt. Schon nach einer Minute hätte Martin Uteß die Führung erzielen können als er, nach Flanke von Lars Dosdall, allein auf den Keeper zusteuerte und den Schlussmann nicht überwinden konnte. Die erste Chance für die Heimelf war auch gleich eine Hundertprozentige. Sebastian Haß erlief sich einen langen Ball und war schneller als seine Gegenspieler. Sein Schuss prallte glücklicherweise vom Pfosten ab und konnte geklärt werden. Auf Seiten der HSG versuchten sich anschließend Johannes Bode, Robert Roloff und Andre Reichel jeweils mit Schüssen von der Strafraumgrenze, doch fehlte es ihnen noch an der nötigen Präzision. Besser machte es kurz darauf Martin Uteß, als er sich auf der rechen Seite energisch durchsetzte und in den Strafraum einzog. Von dort aus passte er auf den völlig freistehenden Robby Langbecker, welcher keine Mühe hatte aus fünf Metern einzuschieben. Die HSG Uni kontrollierte nach der Führung auch weiterhin das Spielgeschehen, kam aber zunächst nicht weiter zu Torabschlüssen. Sagard hingegen tat sich schwer mit dem Spielaufbau und so war das Mittel der Wahl in der Regel der lange Ball in die Spitze. Fünf Minuten vor der Pause hatten die Uni-Kicker dann erneut großes Glück, als ein Freistoß von Arne Brinkmann direkt vor den Füßen des Gegners landete und dieser in aller Ruhe auf das Tor von Martin Manthey laufen konnte. Der Stürmer konnte die Chance nicht verwerten und Manthey parierte stark. Mit dem Pausenpfiff fiel dann zur Erleichterung der Hansestädter doch noch das 2:0. Robert Roloff legte für Vincent Dalhoff auf und der Sommerneuzugang vollendete überlegt.
Gewohntes Bild dann auch in der zweiten Hälfte, die HSG Uni spielbestimmend und Sagard nur mit Entlastungsangriffen. Allerdings spielten die Greifswalder ihre Angriffe nicht mehr mit voller Konsequenz zu Ende. Als dann nach einer guten Stunde das 3:0 erneut durch Vincent Dalhoff folgte, war das Spiel entschieden. Wie schon beim zweiten Treffer harmonierten wieder Roloff und Dalhoff im Zusammenspiel und mit etwas Glück stocherte der Angreifer den Ball über die Linie. Für den Trainer der Heimelf war das Schiedsrichterkollektiv fortan ein Dorn im Auge und so wurde die letzte halbe Stunde ein einseitiges Wortgefecht abgehalten. Seiner Mannschaft tat diese negative Unterstützung von der Seitenlinie weniger gut und sie akzeptierten bereits jetzt die drohende Niederlage. Die HSG erarbeitete sich weiterhin Möglichkeiten und führte in der Eckenstatistik inzwischen mit 10:2. Doch die Standardsituation sorgten am heutigen Tag für keine Gefahr und so mussten Chancen aus dem Spiel heraus kreiert werden. Dies gelang glücklicherweise sehr gut und so spielte Johannes Bode einen tollen Pass in den Lauf von Martin Uteß. Er lief auf den Torwart zu und behielt im Eins gegen Eins die Nerven. Auch Sagard kam in der Schlussviertelstunde noch zu zwei kleineren Torabschlüssen, sowie zu einer Großchance. Diese konnte Arne Brinkmann noch auf der Linie klären. Auf der Gegenseite hatten die Grün-Weißen den fünften Treffer erzielt, doch er zählte nicht. Lars Dosdall brachte den Ball von der Grundlinie direkt vors Tor von wo aus Vincent Dalhoff unbedrängt einköpfen konnte. Sei es drum, spielentscheidend war diese Situation nicht. Den Schlusspunkt in einer durchweg fairen Partie setzte dann wieder Martin Uteß. Sein Schuss ging unhaltbar und trocken ins untere Eck. Auch danach gab es nochmal die Chance das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch Johannes Bode legte nicht quer auf den eingewechselten Jens Simoleit und verzog deutlich.

Fazit: Bis zur Halbzeit behielten die Uni-Kicker das Zepter in der Hand, hatten jedoch bei zwei Unachtsamkeiten auch Glück nicht doch noch den Ausgleich zu kassieren. Spätestens mit dem 3:0 im zweiten Durchgang war das Spiel entschieden. Denn Sagard war sichtlich angeknockt und die Greifswalder zogen ihr Spiel weiterhin konsequent durch und erhöhten auf 5:0. Auf beiden Seiten hätte durchaus noch der ein oder andere Treffer mehr fallen können, doch am verdienten Sieg der HSG hätte dies nichts geändert.

Torfolge: 0:5 (0:2)
0:1 Robby Langbecker (13.)
0:2 Vincent Dalhoff (44.)
0:3 Vincent Dalhoff (57.)
0:4 Martin Uteß (69.)
0:5 Martin Uteß (83.)

HSG spielte mit:
Manthey – Reichel, Lohmann, Brinkmann – Langbecker :tor :gelb , Roloff (75. Asbahr) – Dosdall, Uteß :tor :tor , Hernandez – Bode, Dalhoff :tor :tor (83. Simoleit)

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